Luftaufnahme zahlreicher Privatjets, die auf einem Flughafenvorfeld geparkt sind.

Slots: Eine heikle Situation für Privatjets

Das Prinzip von Start- und Lande-Slots an einem Flughafen ist recht einfach: Ankünfte und Abflüge werden damit reguliert und kontrolliert. So wird die Anzahl der Flugzeuge, die sich im Luftraum um den Flughafen befinden, gesteuert.

Allerdings haben Slots auch Nachteile, insbesondere aus der Perspektive der Privatluftfahrt.

Kommerzielle Flugzeuge haben bei Starts und Landungen Vorrang – das ist die Regel. Doch was passiert, wenn immer mehr Fluggesellschaften, insbesondere Billig-Airlines, im Winter eine saisonal beliebte Destination wie Genf (ICAO: LSGG, IATA: GVA) anfliegen? Es stehen immer weniger Slots für Privatjets zur Verfügung. Aufgrund des zunehmenden kommerziellen Flugverkehrs verzeichnete der Flughafen Genf einen relativ starken Rückgang an Privatflügen – einfach weil keine freien Flughafen-Slots mehr verfügbar waren.

Aber verzweifeln Sie nicht, es gibt andere Möglichkeiten, um mit dem Privatjet nach Genf oder in die umliegenden Skigebiete zu gelangen.

Zunächst wäre da der Flughafen Annecy (ICAO: LFLP, IATA: NCY), eine perfekte Alternative. Er ist nur 30 Autominuten (40 km) von Genf entfernt, unterliegt jedoch Slot- und Zeitbeschränkungen, was bedeutet, dass der Flughafen nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist. Die zweite Option ist der Flughafen Chambéry (ICAO: LFLB, IATA: CMF), der etwa 90 km entfernt liegt. Dieser Flughafen hat die gleichen Einschränkungen wie Annecy, und beide verzeichnen in der Wintersaison ein hohes Verkehrsaufkommen. Eine frühzeitige Buchung ist daher unbedingt ratsam.

Etwas weiter entfernt gibt es jedoch zwei weitere Alternativen für Ihren Privatflug. Eine davon ist der Flughafen Lyon-Bron (ICAO: LFLY, IATA: LYN) in Frankreich, etwa 155 km von Genf entfernt. Der immense Vorteil dieses Flughafens ist, dass er weder Slot- noch Zeitbeschränkungen unterliegt. Das gibt Privatjets die Möglichkeit zu landen, ohne sich über den kommerziellen Flugverkehr allzu viele Gedanken machen zu müssen.

Schließlich bietet der Flughafen Sion (ICAO: LSGS, IATA: SIR), der ähnlich weit entfernt ist wie Lyon, eine hervorragende Alternative für Privatflüge, da er ebenfalls keinen Slot-Beschränkungen unterliegt.

Aber hilft die Umleitung des privaten Flugverkehrs wirklich, die heikle Situation am Flughafen Genf zu entschärfen, der nur über eine einzige Start- und Landebahn verfügt? Auf diese Frage gibt es noch keine Antwort. Die naheliegendste Lösung wäre der Bau einer zweiten Start- und Landebahn. Doch das ist nicht nur eine enorme Investition, sondern aufgrund der begrenzten Grundstücksflächen rund um den Flughafen auch nicht möglich. Ein Blick auf den Flughafen Cannes-Mandelieu (ICAO: LFMD, IATA: CEQ) zeigt jedoch, dass es auch andere Lösungsansätze gibt. Nach der Aufhebung der Tonnagebeschränkungen dürfen dort modernere (und damit leisere) Flugzeuge in Cannes landen. Würde dies auch in Genf umgesetzt, könnten moderne Privatjets vor oder nach den offiziellen Öffnungszeiten landen, ohne jemanden zu stören.

Für weitere Informationen oder um Ihren Privatjet zu einem der alternativen Flughäfen in diesem Winter zu buchen, zögern Sie bitte nicht, das Expertenteam von LunaJets unter +41 22 782 12 12 zu kontaktieren oder uns eine E-Mail an lunajets@lunajets.com zu senden. Alternativ können Sie sich durch das Herunterladen unserer mobilen App sofortigen Zugang zu den besten Preisen für Leerflüge auf dem Markt sichern.